Elyas ist der Gründer von Bab Kisan, einem Cateringunternehmen in Berlin. Das Besondere an Bab Kisan ist dabei nicht nur das Essen mit handverlesenen Zutaten aus der damaszener Kücher, sondern auch das Eventprogramm „Elyas kocht“. Einmal gebucht kommt der Chef persönlich mit zur gebuchten Veranstaltung und bereitet mit seinen Kunden gemeinsam das Essen zu und gibt viele praktische Tipps. Mehr Infos gibt es auf www.bab-kisan.com

Der Gründer

Name: Elyas Hanoun

Gründung: Bab Kisan, Catering und Eventkochen

Gründungsort: Berlin

Nationalität: Syrien

Elyas floh mit seiner Familie aus Syrien in den Libanon und arbeitete dort in einem Bauunternehmen. Dann ging es weiter nach Deutschland. Elyas konzentrierte sich dann zunächst auf das Erlernen der Sprache, was für ihn mit seinen 42 Jahren nicht einfach war. In Berlin baute er sich dann ein eigenes Unternehmen auf. Dabei haben ihm das Mentorenprogramm von Start-Up Your Future und verschiedene Trainings geholfen.

3 Fragen, 3 Antworten

WJD: Elyas, du hast „Bab Kisan“ vor gut einem halben Jahr gegründet. Erzähle ein bisschen von deinem Unternehmen. Worum handelt es sich?

Ich betreibe ein Cateringunternehmen und bereite Essen für unterschiedliche Personengruppen zu. Ich bin sehr flexibel. Man kann mich für kleine und größere Events buchen, was ein enormer Vorteil ist. Ich führe mit meinen Kunden zuvor ein Beratungsgespräch und stelle mich individuell auf ihre Wünsche ein. Serviert wird dann syrisches Essen aus meiner Heimat, so kann ich anderen gleichzeitig meine Kultur näherbringen. Bald möchte ich außerdem Kochkurse anbieten, das ist mein nächstes Projekt.

Elyas Unternehmen „Bab Kisan“ wurde vom RBB filmisch begleitet. Wir veröffentlichen das Video hier ab dem Sendetermin (voraussichtlich 04.01.19).

WJD: Was hat dir bei der Gründung geholfen?

Über Start-Up Your Future hatte ich eine Mentorin, die mir eine Zeit lang beim Marketing geholfen hat. Das war sehr gut. Es hat mich sehr gefreut, dass das Programm so flexibel ist. Geholfen haben mir später dann vor allem die Trainings, die ich besuchte, ebenso das breite Netzwerk von Start-Up Your Future. Dadurch wurde Bab-Kisan bekannter. Ich war zum Beispiel auf der Foodworld-Börse und bei einer Veranstaltung der IHK Berlin.

WJD: Welche Trainings hast du besucht und warum waren sie hilfreich?

Ich habe zum Beispiel an Trainings zum Thema Rechtsform, Businessverhalten und Steuerklärung teilgenommen. Vor allem den Kurs zu Rechtsformen fand ich gut, weil ich vorher einfach nicht wusste, wie das in Deutschland geregelt ist. Ich konnte mich dort informieren und habe anschließend beschlossen, ein Einzelunternehmen zu gründen.

 

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