Mouna hat sich einen langjährigen Traum erfüllt und ihr eigenes Cateringunternehmen für mediterrane Spezialitäten gegründet. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Gründerpaten Mathias, aber auch von der Organisation LOK.a.Motion. Zusammen arbeiten Mouna und Mathias daran, „Mounalicious“ bekannter zu machen und auf den Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu bringen.

Gründer: Mouna Mallah

Herkunft: Syrien

Beruf in der Heimat: Vorbild – Übersetzerin und Dolmetscherin 

 

Gründerpate: Mathias Hamann

Herkunft: Deutschland

Beruf: Journalist und Mitbegründer des Instituts für Kommunikation und Gesellschaft

Als ich 2015 nach Deutschland zog, habe ich zunächst noch ehrenamtlich als Übersetzerin bei der Diakonie gearbeitet, weil ich mein Deutsch verbessern wollte. Aber nun ist es mein erstes Ziel, endlich unabhängig Geld mit dem zu verdienen, was ich liebe.

3 Fragen, 3 Antworten

WJD: Mouna – Cateringunternehmen gibt es ja viele. Was ist dein Alleinstellungsmerkmal, und wie findest du deine Kunden?

Mouna: Ich biete mediterrane Spezialitäten im Rahmen eines Konzeptcaterings an. Nicht nur irgendwelche Spezialitäten – ich kombiniere traditionelle Rezepte mit Zutaten anderer Küchen oder sogenanntem „superfood“. Die mediterrane Küche ist insgesamt schon ziemlich gesund und reich an Gemüse – ich finde es spannend zu sehen (und zu schmecken!), was passiert, wenn man zum Beispiel Taboule nicht mit Couscous, sondern Quinoa zubereitet. Die Gerichte bereite ich alle allein zu – sehr hilfreich ist, dass ich für größere Aufträge die Küche und die Geräte eines Restaurants in Berlin-Mitte benutzen darf. Zuhause würde meine Küche aus allen Nähten platzen!

WJD: Mouna – Wie läuft das Geschäft denn an? Hattest du schon Aufträge? Wie arbeitest du, allein oder im Team?

Mouna: Über Mathias habe ich schon ein paar Aufträge bekommen, unter anderem für die Berliner Stadtmission, was sehr gut ankam. Auch für eine Agentur habe ich schon gekocht, und habe schon einige Anfragen. Leider musste ich auch mal einen Auftrag absagen, wenn es rein rechnerisch einfach nicht ging. Aber auch das gehört zum Geschäft dazu. Die Schwierigkeit ist nicht die Sprache (die B2 Prüfung habe ich bestanden und einen C1 Kurs gemacht), sondern dass ich noch keine eigene Küche habe und noch allein arbeite – nur bei der Lieferung und Abholung hilft mir eine Freundin. Für den Anfang ist das noch ok, aber wenn das Geschäft richtig läuft, muss ich ein Team aufbauen und mir eine eigene Küche suchen.

 

WJD: Mathias – Wie bist du auf Start-Up Your Future gekommen und was motiviert dich, dort als Mentor aktiv zu sein?

Mathias: Das erste Mal habe ich von Start-Up Your Future durch einen Newsletter erfahren. Ich bin sehr gerne Mentor; so bin ich bei „Rock your Life“, einem Mentoringprogramm für Schüler*Innen an sogenannten Brennpunktschulen, bei „MentorMe“ – einem Karrierenetzwerk für Frauen und eben seit dem letzten Jahr bei Start-Up Your Future. Es ist inspirierend, Menschen dabei zu begleiten, ihre Vision von sich selbst zu verwirklichen.

Bei Start-Up Your Future hat es einfach „klick“ gemacht. Menschen nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand und erfüllen sich ihren Traum: sie gründen ihre eigene Firma.

Mit Mouna gemeinsam ging’s auch gleich los: Ideen entwickeln, ausprobieren, Ziele setzen. Mein Fokus liegt eher darauf, wie ich dabei helfen kann, die Geschäftsplanung zu strukturieren und wie ich Mouna mithilfe meines Netzwerks zu Kunden verhelfen kann.

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